Naturkatastrophe in Japan: Auswirkungen auf die Spielindustrie

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Erdbeben, Tsunami und nun auch eine bevorstehende Atom-Katastrophe in Japan sorgen weltweit für einen großen Schock. Jegliche Netzwerke sind in Japan nur noch teilweise verwendbar. Klar, dass an Produktion von Spielen nun nicht zu denken ist.

Die japanischen Unternehmen Sqaure Enix und Konami schalten die Server ihrer Online-Dienste ab, damit wird wichtiger Strom gespart, der in anderen Teilen Japans besser und sinnvoller genutzt werden kann. Auch Spiele werden verschoben. Betroffen sind „Motorstorm – Apocalypse“ und „Yakuza – Of the End“. Die Verspätung von „Motorstorm – Apokalypse“ soll stattfinden, da der Rennschauplatz eine fiktive Stadt ist, die durch einen Erdbeben zerstörte worden ist. Noch weiter geht der japanische Hersteller Irem, der stellt die Produktion des Katastrophenspiels „Disaster Report 4“ für PS3 ein.

Die Hardwareproduktion ist nicht betroffen, denn die Konsolen PS3, Wii und 3DS werden zum größten Teil in China, Südkorea und Taiwan hergestellt.
Außerdem spenden einige Spielehersteller aus Japan für die schockierende Katastrophe. Jeweils 300 Millionen Yen (ca. 2,6 Millionen Euro) spendeten Sony und Nintendo. Sega spendet 200 Millionen Yen und Namco Bandai stellt 100 Millionen Yen für Hilfsorganisationen zu Verfügung.